Yoga & Surf in Hossegor

Bärner Meitschi Caroline ist dem neuen Trend „Yogaferien“ gefolgt und  hat sich für die coole Version „Yoga & Surf in Hossegor“ entschieden. Wie es ihr im Südwesten Frankreichs auf der Yogamatte und auf dem Surfbrett ergangen ist, erfährst du in diesem Bericht. 

Als wir Bärner Meitschi von Shanti Shanti angefragt wurden, ob eine von uns mit nach Hossegor in die Yoga- und Surfferien mitkommen möchte, musste ich nicht lange überlegen. Yogaferien standen nämlich schon seit einiger Zeit auf meiner Wunschliste. Und Surfen? Ja, wer sich vielleicht erinnert, erfolgte mein Surf-Debüt letztes Jahr auf der Aare, notabene mit einem Bungeeseil in der einen Hand und mit nicht allzu grossem Erfolg. Doch wenn das Meer ruft, sage ich selten nein. Daher packte ich Mitte Juni Bikini und Yogamatte und flog mit vier anderen Teilnehmerinnen von Zürich nach Bilbao, von wo wir dann per Taxi nach Hossegor fuhren. Die anderen, welche per Auto angereist waren, erwarteten uns schon in der Traumvilla.

Pool

Kennenlernen am Pool: Ferienstimmung ahoi!

Die Villa, in der wir uns für eine Woche einquartierten, liegt oberhalb von Hossegor, von wo man eine wunderschöne Aussicht auf den Lac d’Hossegor und auf das Meer (ich sage nur: wunderschöne Sonnenuntergänge!) hat. Natürlich gehört zu einer solchen Villa auch ein Pool, an dem wir am ersten Abend alle zusammenfanden für ein erstes Kennenlernen samt Cüpli. Insgesamt waren wir 13 Personen, die meisten noch Anfänger in Yoga und Surfen, und es stellte sich schon beim ersten Znacht heraus, dass wir sehr gut zusammen auskommen würden. Schon am Anfang fühlten wir uns wie in einer grossen WG, in der jeden Abend zusammen lecker gegessen und getrunken wird und wo auch mal bis spät in die Nacht das Tanzbein geschwungen wird.

Wie es die Organisatorin Melanie schön sagte, sind Leute, die sich für diese Art von Ferien anmelden, alle offen, interessiert und neugierig und genau dies seien die idealen Voraussetzungen für eine solche Woche.

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Yoga mit Melanie. Shanti Shanti!

Die Yogalehrerin, die uns während einer Woche auf eine sehr angenehme Art das Yoga nähergebracht hat, heisst Melanie Stalder, ist 31 Jahre alt und praktiziert schon seit 10 Jahren Yoga. Sie hat das 200h Teacher Training bei Stephen Thomas in Zürich absolviert ist dran, die 300-Stunden-Yoga-Weiterbildung abzuschliessen Jeden Mittwoch leitet sie mit anderen Yogalehrerinnen von 16h bis 17h in Zürich das „Gratis Yoga für Frauen auf der Flucht“ an, welches schon auf grossen Anklang gestossen ist. Weiter gibt sie in Luzern Yogastunden für die Chixxs on Board und ab August wird sie dienstags um 19.00 Uhr im PopUp Studio Yoga Enge in Zürich unterrichten. Da sie selber gerne Yogaretreats besucht hat, hat sie sich letztes Jahr entschieden, selber welche zu organisieren. Dieses Jahr hat sie drei geplant (siehe Infos weiter unten), doch nächstes Jahr möchte sie das Angebot erweitern.

Melanie unterrichtet eine Mischung aus Hatha und Vinyasa Yoga. Zudem baut sie Pranayama, also Atemübungen, sowie Meditation in ihr Programm ein. Wir hatten jeden Tag zwei Stunden Yoga und ich muss ehrlich sagen, dass ich gerne mehr davon gehabt hätte. Melanie ist nicht eine Lehrerin, die eine Show abgibt und mit ihren Posen blufft. Sie erwähnt immer wieder, dass es sich beim Yoga nicht um einen Wettkampf handelt und dass jeder für sich seine Grenzen definieren soll. Somit schafft sie eine lockere Atmosphäre, wo es auch erlaubt ist, über sich selber zu lachen und sich zu entspannen. Jeden Tag Yoga zu machen hat mir persönlich sehr gut getan. Ich hatte grad eine stressige Zeit und konnte in dieser Woche wieder zur Ruhe kommen und zufriedener mit mir sein (dies mag jetzt etwas nach Selbstfindung tönen, es stimmt aber). Zudem ist es schön zu sehen, dass man jeden Tag etwas tiefer in die Posen kommt, beim Downward-Facing Dog merkt man es z.B. sehr gut und je besser es läuft, desto mehr kann man in der Pose entspannen.

Das Highlight war das Yoga draussen am Pool: Morgens um 8h auf der Matte stehen, den Vögeln zuhören und eine leichte Brise auf den Wangen fühlen: einfach herrlich!

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Surfen mit Randy am Strand der nackten Füdli (aka „Plage des Culs Nuls)

Ja, du hast richtig gelesen: Wir haben das Surfen an einem Nudistenstrand gelernt. Und nein, wir haben nicht nackt gesurft ;-).
Jeden Tag stand neben Yoga eben auch Surfen auf dem Programm. Unser coole Surflehrer Randy, der aus San Diego stammt und für das Studium in die Schweiz gekommen ist, hat uns am ersten Tag zuerst Trockenübungen am Strand machen lassen und uns gezeigt, wie man von der liegenden Position in die stehende übergehen sollte. Mit Betonung auf sollte, denn auch wenn Randy eher davon abriet, zuerst auf die Knie zu gehen, versuchten es einige von uns auf diese Art. Beim ersten Tag gelang es mir nicht, auf das Brett zu stehen – welch ein Frust! – doch am zweiten Tag schaffte ich es schliesslich, einige Meter zu surfen: hell yeah! Beim dritten Mal stieg meine Standquote erneut, doch ich muss leider gestehen, dass mir das Surfen weniger Spass gemacht hat als das Yoga. Ich habe so viel Salzwasser geschluckt („boire la tasse“ auf Französisch), dass mir manchmal richtig übel wurde. Und die Wellen, diese fiesen Dinger, nahmen natürlich nicht Rücksicht auf uns Anfänger. An einem Morgen brachen wir um 7h auf, um surfen zu gehen, doch beim Strand angekommen mussten wir festtellen, dass die Wellen viel zu gewaltig waren für uns. Wir gingen also in die Villa zurück, wo wir das Programm änderten und anstatt das Surfbrett die Yogamatte bestiegen.
Wie schon erwähnt, hatte ich am Surfen etwas weniger Spass, doch ich weiss nun, wie es sich anfühlt, wenn man einige Sekunden auf dem Surfbrett stehen kann und wer weiss, vielleicht miete ich bei den nächsten Ferien am Meer mal selber ein Brett, um weiterzuüben.

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Buch noch heute eine Woche Yoga mit Shanti Shanti

Lust bekommen, selber mal eine Yogawoche zu erleben ? Shanti Shanti organisiert dieses Jahr noch zwei weitere Retreats :

  • Yoga & Detox vom 23.7.2016 bis 30.7.2016 in Loviisa, Finnland.
  • Yoga & Sun vom 10.9.2016 bis 17.9.2016 in Ischia, Italien.

Melanie und Randy werden übrigens nächstes Jahr wieder eine Yoga- & Surfwoche in Hossegor organisieren. Falls du dich dafür interessierst, kannst du dich bei Melanie (hallo@shantishanti.ch) melden und sie wird dich kontaktieren, sobald sie die genauen Daten hat. Weitere Fotos von der Woche in Hossegor findest du übrigens hier oder auf der Facebook-Seite von Shanti Shanti.

Merci!

Ich möchte mich hiermit nochmals ganz herzlich bei Meli und Randy für die tolle Woche bedanken, aber auch bei Rebi für das sehr gute Essen und bei Michelle, Linda, Cécile, Nicole, Leandra, Heike, Fabienne, Tim und Jan. Wir waren eine coole Truppe und ich freue mich schon jetzt auf unser Revival am 9. September in Zürich. Namaste!

Die Yoga- und Surfferien wurden Bärner Meitschi kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Du kannst dir aber bei solchen Artikeln sicher sein, dass es sich um unsere persönliche Meinung handelt.

Die Gruppe

1 Comment

  • 14. Juli 2016 19:17

    Ob es jetzt beim Surfen oder aber wie bei mir mit Yoga und Wandern war, wichtig ist doch, das ich mir die Auszeit für mich nehme, um ein wenig runter zu kommen. Erholung, was gibt es wichtigeres

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