Probieren geht über Studieren

Bei TRY FOODS gibt es Sets für Produkt-Degustationen, welche sich ganz besonders als kleine Geschenke und Mitbringsel eignen. Schon mal hinter die Ohren schreiben für Weihnachten.

TRY FOODS Gründer Jörn Gutowski hatte mich angeschrieben, da er mit seinem Konzept vor ein paar Wochen im Westside Pop Up Store präsent war. Dort habe ich Jörn besucht und das TRY FOODS Prinzip etwas genauer unter die Lupe genommen. Ganz simpel gesagt handelt es sich um Verkostungen – also zu Schweizerdeutsch Degustationen – für zu Hause. Das lustvolle Probiererlebnis wird dabei mit einem informativen Zugang zum Produkt kombiniert. Denn jedes TRY Set beschäftigt sich ausschließlich mit einem Lebensmittel und beinhaltet neben fünf Mustern desselben auch ein ausführliches und qualitativ sehr hochstehendes Booklet mit wesentlichen Informationen, praktischen Tipps sowie ganz persönlichen Geschichten zum jeweiligen Produkt. Auf der Webseite heisst es zur Mission und Vision: “TRY FOODS hat sich zur Aufgabe gesetzt, Menschen zum Ausprobieren anzuregen und Teil einer Kultur zu sein, die mehr Wert auf gutes und fair gehandeltes Essen legt. Unsere Vision ist, dass mit Hilfe der TRY FOODS Produkte mehr Menschen mehr hochwertige Lebensmittel bewusst genießen.”

Bisher gibt es sechs der klassischen Produktsets: Neben den bestverkauften Olivenöl und Salz, gibt es Sets zu Essig, Pfeffer, Kaffee und Schokolade. Für die Zukunft sind weitere Sets geplant. Zum Beispiel zum Thema Tee. Ich finde, dass sich die TRY Sets ganz hervorragend als kleines Geschenk oder Mitbringsel eignen. Nicht bei allen Sets ist die Darreichnungsform so einfach wie bei Schokolade. Beispielsweise durfte ich als Probiererli das Pfeffer-Set mit nach Hause nehmen. Da der Geschmack des Pfeffers besser zur Geltung kommt, wenn das Korn erst gerade gemahlen wurde, sind fünf unterschiedliche, ganze Pfefferkörner darin enthalten. Die Degustation lohnt sich in dem Fall meiner Ansicht nach erst bei mehreren Personen. Da ich bald Geburtstag habe, werde ich deshalb im Rahmen eines kleinen Apéros Brot, Olivenöl und eben die fünf unterschiedlichen Pfeffervariationen anbieten. In diesem geselligen Rahmen ist die Degustation ja auch lustiger und spannender! Bei Essig z. B. müsste ich ziemlich überlegen, wie dies “ahmächelig” degustiert werden könnte.

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Ganz spannend ist meiner Ansicht nach auch das Probierset TRY BERLIN, welches Jörn im Pop Up Store leider nicht dabei hatte. Es ist denn auch das einzige Set, welches aus unterschiedlichen Produkten besteht. Die Berliner Foodszene ist ja sehr breit und innovativ, was dieses Set repräsentieren soll. Das TRY Berlin Set gibt in den Themen “Regionales & traditionelles Essen”, “Türkisches Essen”, “Bier”, “Imbiss/Streetfood” und “Frühstück” einen Überblick über die Hauptstadt und beinhaltet dementsprechend fünf repräsentative Produkte, die von kleinen Berliner Manufakturen hergestellt werden: Blutwurst, Lokum, Berliner Weisse, Kiezkeule und Stadthonig. Das hat mich spontan auf die Idee eines TRY BERN gebracht, welches sicherlich fast genauso abwechslungsreich und spannend daher kommen würde, wie die Berlin-Variante. Würdest du TRY BERN oder etwas Ähnliches kaufen bzw. verschenken? Und welche Produkte müssten deiner Meinung nach dort unbedingt vertreten sein?

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