Eine kulinarische Reise durch Thailand

Bärner Meitschi Jessica hat diesen Sommer erstmals Thailand entdeckt. Wieso ihre neugewonnene Liebe vor allem durch den Magen geht und wie sie diese Gelüste in Bern stillt, erzählt sie dir im Beitrag.

In Thailand lachen die Menschen aus vollem Herzen. So kitschig diese Aussage im ersten Moment auch klingen mag, so wahrhaftig ist sie. Wenn mich etwas auf der kurzen und intensiven Reise durch Bangkok und die südliche – noch fast gänzlich von Touris unentdeckte – Region von Nakon Si Thammarat stets begleitet hat, ist es das herzliche, freundliche und offene Lachen der thailändischen Menschen.

Thailändische Leckerbissen

Dieses Lächeln hatte ich auch immer dann auf den Lippen, wenn ich die vielfältige und köstliche thailändische Küche geniessen durfte. Meine kulinarische Reise durch Thailand begann auf den zahlreichen Märkten von Bangkok, führte mich über Fischermärkte im südlichen Thailand bis hin zur weltweit bekanntesten thailändischen Kochschule von Köchin Nooror Somany Steppe besser bekannt als „Blue Elephant“.

Der Märit am Samstag auf dem Bundesplatz ist ja ein schönes Highlight – aber was wenn man die Hälfte der Früchte und Gemüse nicht mal kennt? So ging es mir oftmals wenn wir frühmorgens über die thailändischen Märkte schlenderten. Besonders geblieben sind mir folgende Leckereien:

Mangosteen: Mangosteen-Bäume sind extrem klimaempfindlich. Sie benötigen eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit und können nur in tropischen Regionen wachsen.

Dragonfruit: Die wohl fotogenste Frucht, die ich finden konnte, ist die Drachenfrucht. Von aussen leuchtig pink versteckt sie in ihrem Kern eine weisse Frucht mit regelmässigen brauenen Tupfern. Und lecker ist sie erst noch!

Thai-Auberginen: Die kennen wir hier ja auch. Rein optisch eine wahre Freude für jedes Gericht.

Pulpo: Für uns Schweizer, die gerne Meeresfrüchte geniessen, ist dies wohl im Ausland immer ein Highlight. Auf dem Ratchata Night Market in Bangkok gibts einen Foodstand der ausschliesslich Pulpo verkauft.

Frischer Fisch vom Markt: Für mich eine liebevolle Darstellung der „Honeymoon“-Fische im Ehebett.

Nach 10 Tagen schlemmen und mich querbeet durch die Speisekarte probieren, durfte ich schliesslich in der Kochschule des renommierten Blue Elephant von Köchin und Gründerin Nooror Somany Steppe selbst an den Herd stehen. In 2 Stunden lernte ich gleich 4 Menüs zuzubereiten. Neben den urthailändischen Pad-Thai Noodeln standen auch eine Rindssuppe, ein gelbes Curry sowie Teigtaschen mit Krebsfleisch auf dem Programm.

Berner Alternativen

Nun bin ich zurück in Bern und der Geschmack der leckeren Menus lässt sich nur noch durch meine Erinnerungen herstellen. Gut finde ich auch hier Abhilfe, um in den Genuss thailändischer Köstlichkeiten zu kommen. Die wohl günstigste und einfachste Variante sind die Export-Produkte von Blue Elephant, die es im Coop zu kaufen gibt. Hier kriegt man von Currypasten, über Fischsaucen, Snacks bis hin zu den getrockneten Gewürzen, alles. Wer sich lieber von Profis bekochen lässt, geniesst in Bern folgende Auswahl an Thai-Restaurants (die Vielzahl an Asian-Fusion-Restaurants, die auch thailändische Küche beinhalten, werden hier nicht explizit aufgezählt):

PS: Wers noch gemütlicher haben will, bestellt von Zuhause beim Thaifood Kurier. Dieser liefert bereits  seit 20 Jahren Thaimenüs in Berner Wohnungen.

Die Rundreise wurde Bärner Meitschi Jessica kosten- und bedingungslos durchs Thailändische Fremdenverkehrsamt offeriert. Du kannst dir aber sicher sein, dass auch solche Beiträge unsere ehrliche Meinung beinhalten.

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