Modemarken, die mir in Bern fehlen

Städtereisen und Online Shopping sei dank ist auch in Bern die weite Modewelt erreichbar. Die folgenden Labels würden mein Berner Einkaufsvergnügen jedoch auch vor Ort massiv steigern. 

Beitragsbild: Pixabay

Unsere Berner Blogschwester, das Ditomag, hat letzthin über Fair Fashion als Vorsatz fürs 2016 geschrieben. Soweit bin noch nicht. Ich weiss, ich weiss: Schande über mein Haupt! Aber meine kleidertechnischen Vorsätze sind dieses Jahr auf einem noch tieferen Level: 1. Meine Garderobe wieder aufhübschen nachdem die Schwangerschaftskilos weg sind und ich mich nicht mehr mit der – sehr bescheidenen – Schweizer Umstandsmode begnügen muss. 2. (Wie immer) gute Kleiderlösungen finden, damit ich nicht eine komplette private sowie eine geschäftliche Garderobe führen muss. Zu Hause in Bern würden mir diese Vorhaben eher gelingen, wenn ein paar meiner Lieblingsmarken in der Stadt Einzug hielten. Welche das sind, verrate ich euch heute.

Banana Republic

Das erste Mal in Berührung gekommen bin ich mit Banana Republic während meinem Sprachaufenthalt in San Diego 2001. Lange ist es her und mein Budget war damals für die Preisklasse definitiv zu klein. Heute entsprechen mir Mode und Preis der Bananenrepublik um einiges besser. Aber leider leider lässt sich Banana Republic immer noch nicht Online in die Schweiz bestellen. Der Banana Republic Online Shop liefert leider nicht in die Schweiz, jedoch kann man einen kleinen Teil der Kollektion via Zalando bestellen. Deshalb muss ich mindestens einmal pro Jahr nach Mailand reisen, wo es eine grosse Filiale der Marke gibt. Dort kaufe ich jeweils grosszügig ein, da mir der Style und die Grössen einfach sehr gut passen. Denn kaum eine Marke schafft es wie Banana Republic Mode zu entwerfen, die man sowohl privat wie auch geschäftlich tragen kann.

Hallhuber

Letzteres passt eben auch gut bei Hallhuber, der deutschen Marke: Auch deren Kleidung passt im Privat- und Geschäftsleben. Hallhuber ist in der Schweiz als Shop in Shop Konzept bei Schild erhältlich, jedoch nur ein recht kleines Sortiment. Ausserdem gibt es in Basel eine Filiale und der Online Shop liefert die komplette Kollektion in die Schweiz. Trotzdem wäre doch eine Berner Filiale eine super Sache oder?

Uniqlo

Das Label stammt ursprünglich aus Japan und ich habe es in Berlin für mich entdeckt. Die Kleidung ist unschlagbar günstig, aber auch wahnsinnig tragbar. Mein Mann hat bei unseren Berlin-Besuchen jeweils den halben Laden ausgeräumt und ist trotz den sehr günstigen Preisen mit der Qualität zufrieden. Auch für Frauen gibts gute Sachen: Zu den Uniqlo-Klassikern gehören zum Beispiel die Dauenjacken, erhältlich in jeglichen Farben. Aber auch Basics sind dort in allen Formen und Farben zu haben. Beispielsweise stammen meine liebsten Jogginghosen von Uniqlo. Leider liefert Uniqlo weder in die Schweiz, noch gibt es eine Schweizer Filiale.

COS

„Modern, zeitlos, sinnlich und funktional. Stil geht vor Mode – für dieses Konzept steht COS, mit einem Angebot an modischen Kleidungsstücken für eine zeitgemäße Garderobe. Hier erhält man Spitzendesign und Qualität, die weit mehr als eine Saison überdauern.“ So heisst es auf der Webseite der H&M-Gruppe, zu der auch COS gehört. Und genau das gefällt mir daran. Zum Glück gibt es im Zürcher Niederdorf eine Filiale, in Bern würde das der modischen Vielfalt auch gut tun.

J. Crew

Bei J. Crew habe ich in den USA immer fleissig eingekauft sowie aus der Schweiz heraus auch schon ein paar Mal eine Online Bestellung gemacht. Die Sachen passen mir gut, ausserdem passen diese wie auch bei Banana Republic und Hallhuber gut für Privat und Business. Das Preisniveau ist auch ähnlich wie bei den anderen zwei Marken und der Style schön klassisch immer mit einem gewissen Etwas.

Ausserdem warten wir Bernerinnen schon lange auf eine Zara Filiale in der Innenstadt. Massimo Dutti hat in Bern zwar letztens an der Marktgasse eröffnet, jedoch ist die Grösse des Geschäfts ein Witz – vom Vollsortiment kann jedenfalls keine Rede sein.

Welche Modemarken würdest du gerne in der Hauptstadt begrüssen?

4 Comments

  • 20. Januar 2016 20:05

    Fair Fashion muss ja nicht zwingend schrecklich aussehen – besonders im Vergleich zur überdrüssig gewordenen Schwangerschaftsmode nicht. 😉 Ich wünschte mir generell mehr nachhaltige Marken, die man nicht bloss im Internet bestellen kann (Armedangels, Bleed, People Tree etc.). Leider funktioniert das Konzept von kleinen Boutiquen in Bern nicht wirklich (im Gegensatz zu Berlin, Amsterdam, Paris etc.). Schade, denn grosse Einkaufsläden wie Zara und Co. vermisse ich eigentlich nirgends…

    • Sandra
      20. Januar 2016 21:31

      Merci für deine Anmerkung. Da hast du natürlich recht, wollte nicht ausdrücken, dass Fair Fashion schrecklich aussieht. Sondern mehr, dass ich noch gerade nicht soweit bin. Vor allem weil nicht weniger Auswahl da wäre.

  • 21. Januar 2016 23:41

    Danke für die Mention liebe Sandra! Ich wünsche mir natürlich mehr nachhaltige Mode auch in Bern. Aber allgemein fehlt es an Vielfalt, es bräuchte doch noch mehr so kleine Concept-Stores mit guter Beratung, die Mode, Beauty und Interior vereinen, so wie das der Kitchener macht. Aber etwas mehr „fast forward“, denn der Kitchener springt auch oft einfach auf bestehende Trends, als sie selbst zu kreieren. Etwas mehr Mut, das würde unserem geliebten Bern gut tun. Herzliche Grüsse!

    • Sandra
      22. Januar 2016 13:45

      Hoi Evelyn, deine Aussagen kann ich nur unterschreiben! Bring ganz viel Inspiration aus Berlin mit nach Bern! Bis gli

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