Meitschi us Bärn: Mujinga Kambundji

Pünktlich zum Start der Olympischen Spiele in Rio stellen wir euch mit Mujinga Kambundji endlich mal wieder ein Meitschi us Bern vor. Welchen Städten sie Bern vorzieht und wo sie in der Bundesstadt am Liebsten isst.

In Rio trittt Mujinga in den Leichtathletik-Disziplinen 100m und 200m an. Wir Bärner Meitschi drücken ihr schon mal die Daumen und haben sie vorgängig zu „ihrem“ Bern ausgefragt. Die 24Jährige ist in Köniz geboren und aufgewachsen. Eigentlich handelt es sich bei den Kambundjis um eine richtige Bärner Meitschi-Familie, denn Mujinga hat sage und schreibe drei Schwestern! Zurzeit trainiert sie vorwiegend in Mannheim und pendelt daher zwischen Deutschland und der Schweiz. Ausserdem studiert sie „nebenbei“ noch Betriebswirtschaftslehre. Ein ausgefülltes Leben wie wir finden – ab und zu findet Mujinga aber noch ein klein wenig Zeit, um Bern zu geniessen.

Gäbig, nicht praktisch

Das Berndeutsch jedenfalls mag sie. Ganz unbewusst seien ihr Leute sympathisch, die unseren Dialekt sprechen. Zum Beispiel auch in Zürich, wo sie ein Mal pro Woche trainiert oder ganz selten auch in Mannheim, wenn sie auf einen Berner trifft. Ein super Berner Wort findet Mujinga „gäbig“ – einfach gäbig sei es und in anderen Schweizer Dialekten brauche man dieses nicht, da hiesse es praktisch das sei weniger gäbig.

An jedem Ecken ein bekanntes Gesicht

Klar habe Bern sie geprägt, meint Mujinga. In Bern findet sie alles kleiner, etwas familiärer. Und an jedem Ecken treffe man jemanden, den man kenne. Das gefällt ihr. Irgendwie findet Mujinga Bern speziell, nicht so wie andere Städte wie z. B. Mannheim, die eher 08/15 sind. Und in Bern sei alles ein bisschen lockerer. So könne man immer mit Turnschuhen in den Ausgang – jedenfalls in die Clubs, die Mujinga gerne besucht. Sie mag Hip Hop und R&B, besucht wahlweise das Düdü, Le Ciel oder Bonsoir.

Pünktlichkeit über alles

Ihr Lieblingsbild von Bern ist die Altstadt vom Zytglogge aus. Aber auch der Ausblick von der kleinen Schanze aus auf Aare und Berge ist nicht zu verachten findet sie. Im Ausland vermisst Mujinga die Schweizerische Struktur. Die pünktlichen Züge nennt sie als Beispiel, das sei in Deutschland anders. Dafür kann man dort noch nach 17 Uhr samstags shoppen, was sie in Bern vermisst.

Neue Restaurants und Kafis ausprobieren, los!

Als Bern To Do für dieses Jahr will Mujinga nicht immer die gleichen Berner Restaurants und Kafis besuchen. In seiner Heimatstadt habe man automatisch den Hang dazu, immer die gleichen Orte aufzusuchen und nicht viel Neues auszuprobieren. Sie mag zum Essen gehen beispielsweise das Arirang, da sie total gerne asiatisch isst oder für Drinks abends das Einstein. Wir mögen Mujingas Vorhaben und empfehlen ihr dafür sogleich den Bärner Meitschi Blog, um bestmögliche Vielfalt ins Stadtleben zu bringen :-).

Fotos: Anja Zurbrügg

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2 Comments

  • 5. August 2016 13:25

    Schön geschrieben, kommt sehr gut rüber!

    • Sandra
      9. August 2016 17:37

      Lieber Daniel, danke für deine Worte und sorry, dass der Kommentar so lange nicht freigeschalten wurde von mir. Bin drum in den Ferien 🙂

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