Der Aareschwumm (von Gastautorin Kathrin von Allmen)

Die Schweissperlen fliessen, der Kopf glüht. Nichts ist bei den tropischen Temperaturen erfrischender als ein Sprung in die (nun ja, gar nicht mehr sooo kühle) Aare.

Was mir bisher für den ultimativen Badespass gefehlt hat: ein wasserfester Schwimmsack um Portemonnaie und Co. zu verstauen. Seit kurzem bin ich nun Besitzerin eines Dry Bags von Lemonray  und habe denselben für euch getestet.

So ein Schwimmsack hat gleich mehrere Vorteile: nicht nur muss man beim Baden keine Diebe mehr fürchten, sondern man kann sich auch mitsamt Hab und Gut von der Arbeit nach Hause treiben lassen. Das Prinzip des Verschlusses ist denkbar einfach: ein wenig Luft im Sack lassen (damit er dann auch auf der Wasseroberfläche schwimmt), den Sack von oben her möglichst eng einrollen und die Steckschnalle schliessen. Zugegeben traute ich der Wasserdichtheit zunächst nicht so ganz und verstaute daher bei meinem Testversuch erstmal nur Kleider und keine elektronischen Geräte. Mitsamt Sack hüpfte ich im Eichholz in die Aare und liess mich bis zum Marzili treiben. Dabei fiel mir ein praktischer Nebeneffekt des Dry Bags auf: man kann sich daran festhalten und muss sich schwimmtechnisch noch weniger anstrengen. Allerdings verliert er gerade bei längeren Strecken zwischendurch doch ein wenig Luft, und ich würde ihn ungeübten Schwimmern sicher nicht als Schwimmhilfe empfehlen. Gespannt beäugte ich nach dem Schwumm den Inhalt: Test bestanden! Alle Sachen blieben trocken.

Der Dry Bag aus PVC und Polyester ist natürlich nicht in der Aare, sondern auch bei Bootsfahrten und beim Baden am See oder Meer ein praktischer Begleiter. Darüber hinaus eignet er sich bestens für verregnete Festivals oder Velofahrten. Durch den speziellen Verschluss ist er auch an Land sehr diebstahlsicher (sofern nicht gerade der ganze Sack entrissen wird).

Hinter dem Label Lemonray stecken die beiden Wasserratten Ariane Studer und Cyril Beck aus Bern. Die Motivation für ihr Projekt besteht darin, Schwimmsäcke herzustellen, die nicht nur funktional, sind, sondern auch aus ästhetischer Sicht was zu bieten haben, getreu dem Motto „Behalte deine Sachen stilvoll trocken“. Bei meinem Schwimmsack scheint mir dieses Vorhaben auf jeden Fall gelungen: Die Seepferdchen haben es mir sofort angetan. Zwar ist die Farbe ein wenig pinker als auf dem Bild im Shop, aber für so ein sommerliches Accessoire passt eine kräftige Farbe ohnehin gut. Lemonray verkauft im Webshop Schwimmsäcke in vier unterschiedlichen Designs und zwei unterschiedlichen Grössen.

Willst du einen von zwei Seepferdchen Dry Bags von Lemonray gewinnen? Dann erzähl uns unten im Kommentar bis 20.07.2015 vom Schwumm deines Lebens.

Lemonray Lemonray

Teilnahmebedingungen Wettbewerb:

  • Für die Verlosung teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die in der Schweiz wohnhaft sind.
  • Der/die Gewinner/in wird per E-Mail unter der im Kommentar angegebenen Adresse benachrichtigt und darf auf diesem Blog erwähnt werden.
  • Die Daten werden ausschliesslich für diese Verlosung erhoben und nicht an Dritte weitergegeben.
  • Mit seinem/ihrem Kommentar unter diesem Beitrag anerkennt der/die Teilnehmer/in diese Bedingungen.
  • Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

26 Comments

  • 14. Juli 2015 08:41

    da es auch bei uns Windisch AG, beim Wasserschloss wo Aare, Reuß und Limmat zusammenfließen, herrliche Abschnitte zum sich abkühlen gibt! Und das dann noch sehr pinkig;)

  • Janine
    14. Juli 2015 08:53

    schwumm meines lebens hatte ich letztes weekend doppelt. leider bin ich unverhoffe zu früh vom boot gekippt, die dramatischen details lass ich mal weg aber ich sag mal so: nomau schwein gha! da ich es nicht trocken ans ufer geschafft habe hoffte ich zumindest auf mein hab und gut in meinem erst gerade geschenkt bekommenen aaresack. ich kann von glück reden dass ich bei solchen utensilien grundsätzlich skeptisch bin und nur unelektronisches da verpacke habe: im sogenannt dichten aaresack war mehr wasser als im gummiboot 🙂 tja. somit: ich könnte sehr gut einen schon getesteten aaresack gebrauchen damit mein vertrauen zu den dingern wieder hergestellt wird 🙂

  • Beatrice Burkhalter
    14. Juli 2015 08:57

    Ich will auch einen solch hübschen Aarebag! Meiner ist traurig schwarz und ohne Umschnallmöglichkeit.

  • Kathy
    14. Juli 2015 09:12

    Da ich neu in Bern bin, war tatsächlich das erste Schwimmen in der Aare in der letzte Woche mein bestes und coolstes Schwimm-Erlebnis – ich freue mich über diesen tollen Sommer hier und auf viele weitere Aare-Erlebnisse 🙂

  • Anne
    14. Juli 2015 09:43

    Danke für den tollen Beitrag! Für mich gibt es den Aareschwumm des Lebens „per se“ nicht, denn jeder Schwumm in der Aare ist einzigartig! #aaremachtsüchtig 🙂 ein solcher Aaresack fehlt mir aber schon lange – der Style und die Farbe sind top!

  • franziska
    14. Juli 2015 10:19

    Hübsch sieht er aus – dieser bunte Sack von Lemonray 🙂 Der Schwumm meines Lebens? Der war im Klöntalersee im Glarnerland. Quer durch den See und zurück. Wunderschön gelegen, von Bergen und Wäldern umgeben – man fühlt sich fast wie in Kanada. Das Wasser ist klar und erfrischend kühl. Best ever!

  • Mery
    14. Juli 2015 10:34

    Bin letzte Woche von Münsingen nach Bern geschwommen – bei einer Wassertemperatur von 22 Grad ein echt himmlisches Vergnügen. Für ein nächstes Mal fehlt mir nur noch ein so wunderschöner Schwimmsack!!!

  • Nico
    14. Juli 2015 12:05

    Schöner Bericht ! Meine Freundlin würde sich auf diesen Dry Bag freuen !

  • Karin
    14. Juli 2015 12:40

    Nach 4 Tagen ultraheissem Gampelopenair vergessenl ich nie den perfektem Schwumm im kalten Wasser des Bettmersees. Für den nächschten könnte ich den Dry Bag perfekt nutzen

  • Cori Jaggi
    14. Juli 2015 13:02

    Ich war dieses Jahr im Mai für 3 Wochen in Thailand. Ich ging mit meinem Freund auf ein Liveaboard für 4 Tage zum tauchen. Wir haben wunderschöne Tauchgänge erlebt und sehr vieles gesehen! Leider wurde das Gepäch ziemlich feucht und da habe ich schon gedacht, so eine Lemonray-Tasche wäre ideal für das nächste Mal. Nun aber zum Schwum meines Lebens. Wir waren wieder auf einem Tauchgang und ziemlich am Schluss sahen wir etwas weiter entfernt einen Walhai schwimmen. Nur hatten wir nur noch 50bar in unserer Sauerstoffflaschen und mussten den Safty-Stop machen. Als wir oben waren haben wir so schnell es ging unsere Tauchausrüstung ausgezogen und nur noch Maske, Schnorchel und Flosse mitgenommen zum schnorcheln. Nach ca. 10Min. haben wir ihn dann wieder gefunden – den Walhai! Wir schwammen dann etwa 5Min. lang, 2-3Meter entfernt von ihm, mit. Was für ein unbeschreibliches Gefühl und was für ein wunderbarer Moment! Das war definitiv meim Schwumm des Lebens! 🙂

  • Eveline
    14. Juli 2015 14:45

    Dr Schumm vo mim Läbe hani scho zimli früeh gha 😀 i bi mit circa 5i im Schwümmkurs uf dr Jagd (wie äuä aui wo i däm Auter e Schwümmkurs gmacht hei) nachemne neue Schwümmabzeiche gsi… Dr Chräbs, dr Frosch, dr Pinguin und sogar s’Seepferdli hani scho im Sack gha (au öbbis, wome i däm schöne Aarebag chönnt verstaue), es het mr nume no dr Tintefisch gfäuht. Zum das Abzeiche z’becho, hani aber inere bestimmte Ziit 2 Lengine müesse schwümme. Nach 2 vergäbliche Versüech im Brust- und Crawlstil, hani mini letschti Chance ufe Tintefisch im Rüggeschwumm gseh. Und tatsächlich, ohni dr Chopf am Beckirand azschloh oder Zickzack z’schwümme, hani die vorgäbnigi Ziit gschafft 😀 S’Abzeiche isch näbe die andere uf mis Tüechli gnäiht worde, het aber immer ganz e spezielle Steuewärt phaute. Es lohnt sich auso mängisch, uf unkonventionelli Idee zruggzgriife, zum sis Ziu z’erreiche 🙂

  • Oliva
    14. Juli 2015 20:16

    Liebe Schwimmmädels
    Als ebensolches bräuchte ich dringend so einen multiusablen Beutel. Seid ich Kinder habe, schaffe ich es nur noch selten in die Aare. Wenn ich aber so einen super Aaresack hätte, könnte ich mich aufs Velo schwingen, Kleid und Veloschlüssel in die Tasche verräumen, runter treiben lassen, während dem Aare aufwärts gehen wieder trocknen und ab ins trockene Kleid und aufs ungestohlene Velo und im Hui wäre ich wieder daheim (und der Nachbar von seinem Hüetidienst erlöst). Das wäre doch eine tolle Sache, oder?

  • Anouk
    14. Juli 2015 21:40

    Weil ich dann, unter all den Wickelfischen im Rhein, richtig für Aufsehen sorgen könnte.

  • Silvan Birrer
    14. Juli 2015 23:48

    beim diesjährigen Gigathlon, bin ich geschwommen. Das hat mir alles abverlangt

  • Jenny Abt
    15. Juli 2015 08:46

    Mein Schwumm des Lebens hatte ich gerade erst letzte Woche. Ich war mit Freundinnen im Rhein schwimmen und es war eigentlich wunderschön. Leider war mein Wickelfisch nicht dicht und hat alles durchnässt. Ich hatte Glück dass ich mein Handy separat nochmals in einen Plastik eingepackt habe. Den Wickelfisch hatte ich erst zum zweiten Mal benutzt und ihn dann gleich weggeworfen. Deshalb brauch ich nun einen neuen besseren Dry Bag 😉
    LG Jenny

  • thalmann fiona
    17. Juli 2015 12:26

    aareschwummsack lemonray:
    super guter beschrieb, schönes design, #ichliebeaareschwumm + drum brauch ich umbedingt auch einen ;-)!

  • Anna
    19. Juli 2015 18:39

    Dr erscht Sprung vom Brüggli bim Däuhöuzli mit dr beschte Kollegin u när gmüetlech d Aare la abe tribe bis zum Marzili – we das nid dr Schwumm der Schwümme isch ?

  • Nicole
    19. Juli 2015 18:43

    ….jede Schwumm i dr Aare isch wie dr „Schwumm vo mim Läbe“!
    Es bedütet für mich Freiheit pur, dr Alltag vergässe, d Natur gspüre und gniesse! Es isch nid zum beschriebe, me MUESS es eifach säuber erläbe!!
    Bärn Bärn Bärn i ha Di gärn!!!

  • anna heuer
    19. Juli 2015 19:10

    Dr schönst schwumm bishär isch vor öppe 3 Wuche gsi… herlechs Wätter, dr ganz Tag ar Aare, brätle u z’Nacht am Eis nomau ga bade mit säuber bastlete schwümm Latärndli.
    Eifach wunderschön!

  • Helen
    19. Juli 2015 19:17

    Da ich per 1. August neu in Bern wohne und mit meinen zarten 24 Jahren (höhö) tatsächlich noch NIE in der Aare z Bärn geschwommen bin, musste das dringend geändert werden! Letzten Mittwoch war es dann soweit: Gemeinsam mit einer Mitstudentin und einem Mitstudenten stieg ich im Eichholz ins Wasser. Und als ich das ersten Mal den Kopf ins erfrischende Nass tauchte, hörte ich es. Ein seltsames Klappern und Klirren, wie von tausenden kleinen Goldmünzen. Als knisterte das Aarewasser oder als würde der Fluss mit tausend Stimmen flüstern.
    Die Berner Aareschwimmer werden das Phänomen kennen und vermutlich gibt es auch verschiedene Theorien dazu… laut meinen Mitstudenten sind es auf alle Fälle die Kieselsteine im Aarebett, die von der Strömung hin und her gewirbelt werden und dabei das mysteriöse Klackern erzeugen. Ein wahrhaft toller Schwumm meines Lebens!

  • Änni
    19. Juli 2015 19:24

    Mi schönst Aare momänt isch ca. vor 3 Wuche gsi.
    Dr ganz Tag ar Aare, am Abe brätlet, super Lüt u z’Nacht am eis mit säuber bastlete Schwümmliechtli nomau ga bade.
    Eifach wunderschön!

  • Gia Thu
    19. Juli 2015 22:39

    Das Erste Mal war am kältesten und der Aareschwumm meines Lebens. 13 Grad im April 😀

  • Gabriela
    19. Juli 2015 23:33

    das war vor ein paar Jahren, als wir in einem Ausbildungskurs von Jugend&Sport im Neoprenanzug im März in den Vorderrhein springen mussten und dann eine eine Strecke schwimmen und danach wieder das Ufer erreichen mussten….

  • Irène
    20. Juli 2015 01:32

    Die Aare kann alles! Ab 14 Grad gings dieses Jahr das erste Mal in die Aare und unzählige Male folgten aufgrund des fabelhaften Wetters! Der beste Schwumm war jedoch gestern. Zur Ausnahme Mal in Thun. Bevor wir ans Gurtenfestival gingen, machten wir einen Abstecher nach Thun, um mit dem Motorflugzeug noch kurz über den Gurten zu fliegen! Nach diesem tollen Erlebnis brauchten wir noch eine Abkühlung. Wir hüpften in Thun noch schnell in die Aare. Leider hatten wir keinen Dry Bag dabei… aber ein Restaurant war so nett, dass wir unsere Sachen dort deponieren durfte und so unseren Sprung von der Brücke genossen, bevors wieder auf den Güsche ging! Einmalig! 🙂

  • ladina
    20. Juli 2015 09:51

    Aareschwumm
    17.5.2014 – bei 11° etwas kühl

  • Sandra
    21. Juli 2015 17:31

    Congrats, Helen und Eveline haben den Aaresack von Lemonray gewonnen. Viu Spass ir Aare!

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