Von Januar bis Juni war ich in Paris im Erasmus-Semester, nun verbringe ich den August in Peking. Reisen ist meine Passion, Neugierde ist mein täglicher Antrieb und das Entdecken anderer Kulturen ist von mir aus gesehen die beste Lebensschule. Das i-Pünktchen am Reisen ist. dass ich den Schweizer Boden viel mehr zu schätzen lerne, sobald ich von meinen Eskapaden zurückkehre.

Ihr kennt doch alle das Gefühl: Ankunft Zürich Airport. Kein anderer Flughafen auf der Welt ist so sauber, so gut organisiert und so überschaubar. In die Schweiz zurückkehren ist einfach toll, anders kann ich es nicht ausdrücken. Bei jedem Zurückkehren verbreitet sich in meinem ganzen Körper dieses wohlige Gefühl von Heimat. Und he hallo, ich bin Bernerin, nicht Zürcherin. Das Gefühl kommt dann erst richtig auf, wenn im Zug angesagt wird: „Sehr geschätzte Fahrgäste, wir treffen in Bern ein.“

Eine weltbummelnde Bernerin vermisst Manches, wenn sie für längere Zeit ihrer Heimat den Rücken kehrt. Hier eine Liste der Dinge, die ich vermisse, wenn ich im Ausland bin:

#Nussbrot vom #Glatz. Die #Lauben. Die gepflasterte #Altstadt. Cappuccino im #Cesary. Bärner Müntschi in der #Turnhalle. #Ryflihof. Mandelgipfeli. #Marzili. #Aareschwimmen. Nachtessen im #Punkt. Sünnele auf dem #Balkon. Saubere #Luft. Lesen im #Rosengarten. Apéro im #Schwellenmätteli. Mittagessen beim Grosi im #Weissenbühl-Quartier. Ausgang im #Bonsoir. #Münsterplattform.

Welche Dinge vermisst ihr, wenn ihr grad nicht in Bern seit?

Liebe Grüsse aus Peking und auf bald in Bern!

Caroline

 

Caro HulligerCaroline Hulliger (auf Twitter @caro_hulli) ist eigentlich kein typisches Bärner Meitschi, weil sie nicht nur Bernerin ist, sondern auch französische Wurzeln hat. Man nennt sie wegen ihrer grossen Liebe zu Paris und Chanel La Parisienne.  Wenn Caroline nicht grad am Reisen ist, kann man sie an der Uni Bern antreffen, wo Französische Literatur- und Sprachwissenschaft, Sozialwissenschaften und Chinesisch studiert werden. Ihre Leidenschaft für Mode kostet Caroline ganz schön viel Geld, daher hat sie gleich drei Nebenjobs. Karate ist neben Mode Carolines grosse Passion. Von 2004-2009 war sie sogar in der Kata Nationalmannschaft.

3 Comments

  • Tocaya
    28. August 2013 17:56

    Die Aussicht morgens, wenn man über die Kornhausbrücke fährt, berndeutsch, das Anfahrgeräusch der 9er Tram, Schoggiweggli, Altbau, den Breitsch, la chouette und die türkisblaue Aare natürlich

  • 28. August 2013 18:43

    Schön auf den Punkt gebracht. Ich war letztes Jahr in Asien unterwegs und dann habe ich ein halbes Jahr in Stockholm gewohnt. All diese Erfahrungen haben dazu geführt, dass ich Bern heute durch eine ganz andere Brille sehe. Es ist die wahrscheinlichst tolllste kleine Stadt 🙂

    Was ich im Ausland jeweils an Bern vermisse? #ädus #sicheinfachsoüberdenwegzulaufen #aare

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