Träumen in einem Hästens-Bett und entspannen im Hotel HUUS Gstaad

Kürzlich durften wir zum Betten Testen im Hotel HUUS in Gstaad übernachten. Wie wir in der Luxus-Liege der Marke Hästens geschlafen haben und weshalb guter Schlaf so wichtig ist, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

«Was macht eigentlich guten Schlaf aus?», frage ich Stefan Ryter, der in Saanen, Bern und Genf die Schwedischen Hästens-Betten verkauft. Eine Luxus-Marke, die alles für Qualität tut. Aber mehr dazu weiter unten. Wir sitzen in der oberstylischen Hotellobby vom Hotel HUUS Gstaad und blicken über das Saanenland. Ohne zu zögern sagt er:

«Guter Schlaf ist, wenn nicht das Bett, sondern der Körper die Schlaf- und Wachphasen bestimmt.»

           
Fotos: hastens.com

Ein Hoch auf den Tiefschlaf

Pro Nacht bewegen wir uns nämlich – mehr oder weniger bewusst – zwischen 30 und 50 Mal. Oft, weil die Schulter drückt, der Arm eingeschlafen oder der Nacken versteift ist. Hat man ein richtig gutes Bett, das optimal auf den eigenen Körper abgestimmt ist, reduzieren sich diese Unruhen massiv. Was das bringt? Einen besseren Tiefschlaf. Und der Tiefschlaf ist bekanntermassen enorm wichtig. So belegen diverse Studien, dass guter Schlaf  die Gesundheit fördert, das Gedächtnis stärkt, gegen Depressionen und sogar beim Abnehmen hilft.

Das erzählt mir die sympathische Laura. Sie berät die Kundschaft im Hästens Store in Bern. Der liegt ganz zentral an der Bundesgasse 20. Hier sind die Boxspringbetten mit dem unverkennbaren Karomuster ausgestellt. Im UG befindet sich das sogenannte Schlaf-Spa, wo man in den verschiedenen Bettausführungen probeliegen kann. Mit dem schummrigen Licht im Gewölbekeller und den rauen Backsteinwänden eine ganz spezielle Atmosphäre!

Der Bentley unter den Betten

Aber was ist nun eigentlich das Spezielle an diesen Hästens-Betten, die die besten Boxspringbetten der Welt sein sollen? «Das perfekte Gleichgewicht», sind sich Laura und Stefan einig. In einem Hästens schwebt man, ein Gefühl von Leichtigkeit und Entspannung stelle sich ein. Ausserdem sind sämtliche Betten customized: Matratzenhärte, Farbe, Grösse – alles wird individuell eingestellt und das Bett passt sich dem eigenen Körper an. Was mir persönlich besonders imponiert: Als Paar kann man eine grosse gemeinsame Matratze mit unterschiedlicher Festigkeit habe. Links zum Beispiel «firm» und auf der rechten Seite «medium».

Foto: hastens.com

Sämtliche Hästens-Betten werden in Schweden in Handarbeit gefertigt und bestehen ausschliesslich aus natürlichen Materialien: Reines Leinen, echte Schurwolle und Baumwolle, hochwertiges Kiefernholz und echtes, hypoallergenes Rosshaar.

Diese Qualität hat seinen Preis: Für ein echtes Hästens muss man zwischen 10’000 und rund 50’000 hinblättern. Die teuerste Variante kostet stolze 150’000 Franken.

Jetzt bin ich noch mehr gespannt auf dieses Luxusbett.

Eine Nacht in einer Suite im Hotel HUUS Gstaad

Damit wir das volle Hästens-Feeling erleben, werden wir ins Hotel HUUS in Gstaad eingeladen. Hier sind sämtliche Zimmer mit Hästens-Betten ausgestattet.

Wir werden in der Suite im obersten Stock einquartiert. Beim Betreten des Zimmers – äxgüsee, der Wohnung – sackt uns die Kinnlade auf die Brust. So luxuriös haben wir wohl noch nie genächtigt.

Mitten im Schlafzimmer thront das Blau-Weiss karierte Hästens 2000T. Wie wir wohl schlafen werden in diesem Wunderding?

Bevor wir’s herausfinden, machen wir uns mit dem vom HUUS geliehenen Jeep auf an den Lauenensee zu einem Spaziergang und essen anschliessend im Restaurant im UG des Hotels Znacht. Eigentlich wollten wir im gediegeneren Restaurant La Vue im HUUS Gstaad speisen. Zu unserer Überraschung war dieses aber schon ausgebucht. Deshalb: Unbedingt reservieren. Für Hotelgäste hat es nicht automatisch Platz.

Gut geschlafen?

Erschöpft von der Sonne, der Sauna und dem Znacht liessen wir uns in das Bett sinken. Man fühlt sich sofort wohl. So richtig kuschlig. Vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber ich meine, die hochwertige Qualität und die zig Stunden Handarbeit und die Leidenschaft, die in dieses Bett geflossen sind, richtiggehend spüren zu können.

Ein Hästens ist ein Wohlfühlort.

Geschlafen haben wir nicht schlecht. Aber der der grosse Wow-Effekt blieb aus. Dies mag einerseits daran gelegen haben, dass es im Zimmer eine Spur zu warm war. Und andererseits fühlte sich die Matratze für mich persönlich etwas zu weich an, denn zu von zu Hause bin ich mir eine ziemlich feste Unterlage gewohnt. Aber: Ein Hästens ist ein Liebhaberobjekt. Bett und Schläfer müssen sich zunächst kennenlernen und sich aneinander gewöhnen, erklärt mir Stefan. Denn die hochwertigen Naturmaterialien passen sich mit der Zeit perfekt dem Körper an – das ist natürlich im Hotel nicht möglich.

So oder so: Wenn dir guter Schlaf wichtig ist, verbringe unbedingt eine Nacht oder zwei im Hotel HUUS und teste das Hästens-Bett. Ein Erlebnis ist die Zeit im Hipster-Chalet in Saanen allemal.

Die Übernachtung im Hotel HUUS wurde den Bärner Meitschi offeriert. Du kannst dir aber sicher sein, dass auch solche Beiträge unsere ehrliche Meinung beinhalten. 

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