Gstaad: Come Up And Slow Down

Mitte Dezember durfte ich zum ersten Mal die wunderbare Region Gstaad entdecken. Von Bern aus ist Gstaad für Skiferien oder einen Wochenendausflug in gut einer Stunde erreichbar und sehr empfehlenswert.

Unsere Skiferien verbringen wir seit jeher im Engadin. Aus diesem Grund kenne ich (als Berner Meitschi Schande über mein Haupt) das Berner Oberland schlecht. Ich war zwar schon in Grindelwald bei Freunden, in Adelboden zum Skifahren und in Wengen zum Weltcup aber noch nie im Gstaad. Bisher wusste ich nicht einmal, dass man sagt: „Das Gstaad“. Mitte Dezember durfte ich auf Einladung von Gstaad Tourismus ein wunderschönes Blogger-Weekend in der Region erleben. Dabei habe ich unter anderem erfahren, dass 7’000 Einwohner und 7’000 Kühe dort wohnen und dass Saanen der letzte Ort in der Deutschweiz ist, dahinter beginnt nämlich in Rougemont die Romandie. Jetzt da es endlich auch in der Region Gstaad Schnee gegeben hat, kann ich dir ein paar Tage dort oben zum Energie Tanken nur empfehlen.

Schlafen

Übernachten durfte ich im Hotel Ermitage in Schönried und zwar im tollsten Zimmer ever! Das Chalet-Resort ist das einige 5-Sterne-Haus von insgesamt fünf Stück in der Region Gstaad, welches das ganze Jahr über geöffnet hat. Ich habe mich im Ermitage sehr wohl gefühlt, da es ein unkompliziertes Luxushotel ist. Insbesondere hat mir Folgendes gefallen:

  • Panomara Halle: Sobald man das Hotel betritt, befindet man sich hinter der Rezeption in der Lobby bzw. der so genannten Panorama Halle. Diese ist im stylischen Alpenchic eingerichtet und die riesige Fensterfront erlaubt viel Sonne sowie einen genialen Blick auf die imposante Bergwelt. Cappuccino trinken, gute Gespräche führen oder arbeiten – das möchte man in der Panorama Halle. Das WLAN ist übrigens im ganzen Hotel super einfach, schnell und gratis!
  • Restaurants: Kulinarisch gesehen kommt man im Ermitage sicherlich nicht zu kurz. Im Restaurant, welches mit sieben unterschiedlich eingerichteten Stuben ausgestattet ist, ist der Service gut und sowohl Frühstück als auch Dinner haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
  • Senior Suite Saane: Falls du im Ermitage buchst, möchte ich dir die Sahne-Suite sehr ans Herz legen. Sie hat ihren Preis, ist aber extrem grosszügig und nie habe ich mich in einem Hotelzimmer wohler gefühlt! Das Bad ist genial, denn die Dusche ist auch ein Dampfbad und die Badewanne auch ein Whirlpool. Ausserdem hat das Zimmer einen eigenen begehbaren Schrank. Dafür hatte ich halt einfach zu wenig Gepäck dabei ;-).
  • Wellness-Bereich: Das Ermitage nennt sich Spa- und Wellness-Hotel. Der Wellnessbereich kann übrigens auch als Tagesgast besucht werden (Entritt zwischen CHF 41-55 je nach Jahreszeit). Neben dem Solbad gibt es den Sauna-Park, welcher riesig ist und neu gemacht ist. Insgesamt erstreckt sich der Wellness-Bereich über 3’500 Quadratmeter.

Fazit ist, dass das Hotel Ermitage sehr viel toller ist, als Logo und Webseite (ziemlich altbacken…) vermuten lassen.

Lobby im Hotel Ermitage Schönried

Lobby im Hotel Ermitage Schönried

Lobby im Hotel Ermitage Schönried

Lobby im Hotel Ermitage Schönried

Hotel Ermitage Schönried

Saane Suite im Hotel Ermitage Schönried

Saane Suite im Hotel Ermitage Schönried

Saane Suite im Hotel Ermitage Schönried

Fürs noch grössere Budget und/oder einen ganz ganz Anlass steht das Hotel Alpina Gstaad. Dort durfte ich eine Besichtigung machen und es ist das schönste Hotel, welches ich je gesehen habe! Das Hotel hat erst vor zwei Jahren eröffnet und ist dementsprechend super modern und trotzdem durch den Alpenchic extrem gemütlich, die Atmosphäre freundlich. Man darf ja mal ein bisschen träumen oder? Das Alpina hat übrigens einen hauseigenen Blog: Beyond The Expected.

The Alpina Gstaad

The Alpina Gstaad

Fürs realistischere Budget eignet sich das Hotel Spitzhorn in Saanen. Es handelt sich um ein neues 3-Sterne-Haus, welches von der Sonntagszeitung 2014 als das beste Winterhotel in seiner Klasse gewertet wurde. Ich war nicht zur Besichtigung da, habe aber nur Gutes gehört.

Essen & Trinken

  • Am besten hat es mir im 16 Art Bar Restaurant bei Nik und Simon Buchs gefallen. Die Atmosphäre ist dort sehr heimelig. Es gibt jeden Tag eine andere Karte, dementsprechend frisch sind die Speisen. Es handelt sich um schweizerische Küche, aber modern interpretiert. Es empfiehlt sich hier unbedingt zu reservieren.
  • Nicht getestet, aber immer wieder erwähnt wurde das Chesery, eben in einer ehemaligen Käserei. Das Restaurant befindet sich mitten in Gstaad und besitzt 18 Gault Nillau Punkte.

Aktivitäten

  • Natürlich Skifahren! Interessant für Familien: Das Skiabo ist für Kinder bis 9 Jahre gratis.
  • Im Herbst 2014 wurde auf dem Glacier 3000 der Tissot Peak Walk eröffnet. Die waghalsige Hängebrücke verbindet den Vorgipfel (View Point) mit dem 5 Meter höher gelegenen Hauptgipfel (Scex Rouge). Die 107 Meter lange Brücke bietet eine unglaubliche Aussicht auf  Matterhorn, Mont Blanc, Eiger, Mönch und Jungfrau. Ich habe beim Überqueren ziemlich geschwitzt. Und das trotz der eisigen Kälte.
  • Etwas gemütlicher als Skifahren oder Peak Walk geht es im autofreien und pittoresken Saanen Chaletdorf zu und her. Ein Besuch lohnt sich aber alleweil!
Sandra
16 Shop in Saanen

16 Shop in Saanen

Was sonst?

Weitere spannende Berichte und super schöne Fotos über die Blogger-Reise in der Region Gstaad findest du übrigens bei reisememo.ch, dem Reiseblog von Katja Birrer und Walter Schärrer. Auf der Blogger-Reise habe ich ausserdem Martin und Sara Hoch vom Online Reisemagazin Globesession näher kennen gelernt. Hiermit möchte ich euch Globesession ans Herz legen! Die letzten Jahre haben Martin und Sara nämlich mehrheitlich auf Reisen verbracht, was spannende Geschichten und tolle Bilder zu Tage bringt. Ausserdem sei hier auch der Blog Reisen& von meinem lieben Kollegen @kusito erwähnt. Er wird sicherlich als Blogger mit den coolsten Visitenkarten in Erinnerung bleiben ;-).

Fotos: @kusito, iPhone Sandra

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