Gratis ins Museum: Ausflugstipps für Bern

An den Samstagen im August ist der Eintritt in die Berner Museen kostenlos. Wir schlagen eine Museumstour für Unternehmenslustige vor und verraten, wo es uns besonders gut gefällt. 

In die Berner Museen hineinspazieren. Sich kurz umschauen oder länger verweilen. Und nichts dafür bezahlen. Dank der Aktion «Gratis ins Museum» ist dies noch am 13., 20. und 27 August 2016 möglich. Die ideale Gelegenheit, am nächsten Samstag das Velo zu satteln, ein Picknick einzupacken und sich aufzumachen zu einer Museumstour.

Und weil die Eintritte überall gratis sind, macht es auch nichts, wenn man nicht die hintersten und letzten Ecken jedes Museums erforscht hat. Vielmehr wollen wir nur etwas Kunst- und Kulturluft schnuppern, um herauszufinden, wo wir beim nächsten Mal einen ganzen Nachmittag verbringen wollen.

Die Bärner Meitschi Museumstour

A: Zentrum Paul Klee
Auf geht’s zum Museums-Hopping! Unsere Tour startet gleich neben dem Schosshaldenfriedhof, beim Zentrum Paul Klee. Hier sind nicht nur die zahlreichen Bilder des Berner Künstlers und die Kreativwerkstatt interessant sondern auch die Architektur und die Umgebung des Museums. Mehr zum Zentrum Paul Klee aber weiter unten.

B: Einstein-Haus
Nachdem man sich im Malatelier selber als Künstler versuchen konnte, geht es durch die Altstadt zum Einstein-Haus. An der Kramgasse 49 lebte der 26-jährige Albert Einstein in einer bescheidenen Wohnung, die man noch heute besichtigen kann. Wer jetzt eine kleine Pause benötigt, dem sei ein Zwischenhalt im Kaffee Einstein im gleichen Haus empfohlen.

C: Museum für Kommunikation
Gestärkt geht’s zum nächsten Stopp, quasi dem Museums-Mekka von Bern: dem Helvetia-Platz. Hier befinden sich einige meiner Lieblingsmuseen. Besonders mit Kindern ist das Museum für Kommunikation jedes Mal ein Highlight. Ab dem 15. August ist das Museum jedoch geschlossen.

D: Naturhistorisches Museum
Gleich um die Ecke befindet sich das Naturhistorische Museum, wo man vom Schmetterling bis zum Elefanten fast alle Tiere anschauen kann. Ideal geeignet für eine kurze und gezielte Runde.

E: Kunstmuseum Bern
Weiter geht’s mit dem Klassiker: dem Kunstmuseum Bern. Dort können unter anderem Werke von Picasso, Kandinsky oder Marc Chagall bewundert werden.

F: Botanischer Garten
Im idyllischen Botanischen Garten am Tor zur Lorraine findet unsere Museumstour ihr Ende. Den wohlverdienten Apéro gibt’s dann im süssen Café Fleuri, das sich im BoGa befindet.

Ein Augenschmaus: Das Zentrum Paul Klee

In meinen zwei Jahren als Bernerin habe ich es noch nie ins Zentrum Paul Klee geschafft. Gestern, zum Auftakt der Aktion «Gratis ins Museum», klappte es endlich. Besonders angetan war ich vom Gebäude selber, das sich in geschwungener Form in die Landschaft eingliedert. Auch im Innern ist das Museum sehr ästhetisch – lichtdurchflutet und hell. Ansonsten: Wie ein Museum halt. Mit Bildern aus der ganzen Schaffensperiode von Paul Klee. Witzig fand ich, dass man (also eigentlich vor allem Kinder) im Malatelier des Zentrum Paul Klee selber zu Pinsel und Farbe greifen und seine Kreativität ausleben kann. Dank der mit Farbspritzern bekleckerten Malschürze fühlt man sich auch gleich wie ein Spross von Klee.

Übrigens: Kennst du schon die App „Museen Bern„? Dort findest du auf einen Blick alle wichtigen Infos zu den Berner Museen, einen Veranstaltungskalender sowie Aktuelles zur nächsten Museumsnacht.

Dieser Blogpost ist in Zusammenarbeit mit dem Verein „Museen Bern“ entstanden. Du kannst die aber sicher sein, dass auch solche Beiträge unsere ehrliche Meinung beinhalten.

 Tanja Läser Fotografie

 

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