Fitness-Armband: Braucht’s das wirklich? (von Gastautorin Seraina Serscher)

Nach monatelanger morgendlicher Weck-Quälerei entschied ich mich, es künftig mit einem sogenannten Biorhythmus-Wecker zu versuchen. Heute verrate ich euch mein Fazit zum Fitness-Armband.

Nach gründlicher Recherche und Produktvergleichen, kam ich zum Schluss, dass die preisgünstigste und für mich passendste Variante das UP Jawbone-Armband wäre, das zusätzlich zur Wecker-Funktion noch als Schrittzähler fungiert und mir nebenbei noch die Möglichkeit bieten würde, Mahlzeiten und sportliche Betätigungen manuell zu erfassen. Für 149.- Fr. bestellte ich das Armband in Grösse S bei Digitec. Achtung – es ist wichtig, das Handgelenk auszumessen oder das Armband im Laden auszuprobieren, bevor ihr euch für den Kauf entscheidet.

Ich wurde nicht enttäuscht – seit über einem Jahr weckt mich mein Armband nun jeden Morgen in einer Leichtschlaf-Phase und das Aufstehen gelingt so um Welten besser. Positiver Nebeneffekt: Da ich das Band durchgehend trage, werden meine zurückgelegten Schritte automatisch registriert und ich werde dadurch animiert, mich an „faulen“ Tagen noch ein wenig zu bewegen, eine Bushaltestelle früher auszusteigen, die Treppe anstatt den Lift zu nehmen, usw.

Das Handling des UP Jawbone ist für mich als iPhone-Benutzerin total simpel: Via Audio-Eingang/Kopfhörer-Anschluss wird das Armband mit dem Smartphone verbunden und meine neu generierten Daten werden automatisch in die UP-App eingespeist und graphisch ansprechend in der zugehörigen App dargestellt. Ich kann mein Armand mit mehreren Geräten (z.B. zusätzlich noch mit dem iPad) synchronisieren. Es gibt auch eine Bluetooth-Version des UP Jawbone, die laufend im Hintergrund alle Daten synchronisiert.

Die Sendung Kassensturz hat vor wenigen Wochen verschiedene Fitnessbänder getestet: So genau messen Fitness-Tracker – das UP Jawbone hat dabei mit der Note 5,0 gut abgeschnitten.

Auch der Beobachter hat sich dem Thema angenommen und dazu einen interessanten Artikel veröffentlicht: Die vermessene Gesundheit

Die Anschaffung eines Fitness-Armbandes würde ich Leuten empfehlen, die sich bereits regelmässig bewegen und daran interessiert sind, ihre Aktivitäten zu beobachten und Optimierungen im Alltag vorzunehmen. Als punktgenaues Messgerät für alle Aktivitäten eignen sich nicht alle der Armbänder, da z.B. Radfahren (Handgelenk relativ bewegungslos) nur schlecht oder gar nicht erfasst werden kann.

Seraina

Die Seraina mit ai (@serscher auf Twitter) hat weder im Pass noch im Blut direkten Bezug zu Bern und trotzdem fühlt sie sich im Herzen oftmals wie ein Bärner Meitschi. Seraina Scherer ist leidenschaftliche Bibliothekarin und Initiantin des Twitterprojekts #lesezirkel. Nebst guter Literatur schlägt ihr Herz auch für die Musik. Privat bloggt sie unter www.serscher.ch.

 

 

 

 

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