Es grünt so grün

Beim Einkaufen im Hallerladen, dem Biomarkt im Länggassquartier, habe ich etwas gefunden, das ich sofort haben musste und euch vorstellen möchte. Es handelt sich um das Keimglas von biosnacky.
Ich fand‘ den Namen biosnacky so herzig, dass ich das Starterpaket zu den Do-it-yourself Sprossen gleich gekauft habe. Nun habe ich es getestet und will euch über meine Erfahrung als Fenstersims-Gärtnerin berichten.

Starterpaket von biosnacky

Starterpaket von biosnacky

Das Starterpaket von biosnacky besteht aus einem Keimglas, einem Briefchen Sprossen-Mix „Fitness Mischung“ und einer Anleitung. Es gibt eine Vielzahl von Sprossen und pro Sorte ist das Vorgehen leicht verschieden. In der Anleitung ist aber alles bestens erklärt, so dass auch Leuten ohne grünen Daumen eine reiche Ernte gewiss ist – sofern sie sich an die Anleitung halten. Mit ein wenig Aufwand ist der Anbau schon verbunden.

Man beginnt damit, die Sprossen erst einmal zwölf Stunden zu wässern. So weit so gut.
Nachdem das Wasser abgelassen und die Sprossen gut gespült sind, stellt man das Glas auf dem Kopf an einen sonnigen Platz. Hier bleiben die Sprossen dann einige Tage stehen, müssen aber regelmässig gepflegt werden. Zweimal am Tag wollen die Sprossen mit frischem Wasser gespült werden. An und für sich sehr einfach, solange es nicht vergessen geht. Man muss sich genau an die Anweisungen halten, weil es sonst schnell zu Fäulnis kommt, und die Sprossen ungeniessbar werden. Je nach Sorte dauert der Anbau drei bis fünf Tage. Also besser zu Beginn einer Arbeitswoche loslegen als kurz vor dem Wochenende, an dem vielleicht gar über Nacht weg ist.

Nun kann man natürlich fragen, wieso diesen Aufwand betreiben, wenn man die fertigen Sprossen auch im Geschäft kaufen kann. Ich kann mich zwar nicht mehr an den Preis des Starterpakets erinnern (wohl um die CHF 20.-), aber wegen der Kosten betreibt man das Sprossen-Treibhaus eher nicht. Man müsste schon sehr regelmässig ernten, dass sich das finanziell lohnt. Bei wir sind es jedenfalls andere Gründe. Zum einen gibt es mir ein gutes Gefühl, mich aktiv mit meiner Gesundheit zu befassen und etwas für meine Ernährung zu tun. Zum anderen finde es es spannend, mitanzusehen, wie aus den trockenen Samen grüne Keime schiessen und zwar innert kürzester Zeit. Dies erinnert mich an den Kresse-Igel aus meiner Kindheit. Und last but not least, sind die Sprossen lecker und eine hübsche Deko auf Salat, Brot & Co.

(Grüner) Daumen hoch für selbstgezogene Sprossen!
Eure Helena

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