Eine zauberhafte Reise ins Meraner Land

Ein verlängertes Wochenende eignet sich bestens für eine kurze Reise. Bärner Meitschi Ramona verbrachte ein Wochenende im Meraner Land. Die persönlichen Highlights dieser Frühlingsreise möchte sie euch nicht länger vorenthalten.

Einsteigen bitte! Mit dem Zug ging es ab ins Schlaraffenland. Nach wenigen Stunden küsste die Sonne bereits das erste Mal mein Gesicht, obwohl ich eben gerade noch durch den Schweizer Winter gereist war. Dort durchquerte ich verschneite Täler, einen riesigen Nationalpark und fuhr mit dem Poschi beim UNESCO Welterbe in Müstair vorbei. Voller Vorfreude und etwas hungrig bin ich in Meran angekommen.

Du willst etwas Gutes für dich tun? Dann begebe dich ins Meraner Land – erst dann wird dir nämlich bewusst werden, was Lebensqualität wirklich bedeutet. Die Lebenskunst besteht dort noch aus einfachen, aber dennoch so wichtigen Dingen im Leben: gutem Essen, Natur pur, lieben Menschen und viel Bewegung. Die Höhepunkte meiner Kurzferien ist denn auch eine gute Mischung daraus. Ich bin mir sicher, dass das auch der Grund ist, dass ich mich erholter fühlte, als nach einer beliebigen längeren Reise.

Kulinarische Höhenflüge

Im Meraner Land gibt es vielerlei Köstlichkeiten (eigentlich gibt es nur Köstlichkeiten:-)). Die typischen und traditionellen Gerichte sind eine Mischung aus Mediterraner und Tiroler Küche, trotzdem gibt es einen unübersehbaren Unterschied zu so manch einer anderen Küche: Die Produkte sind frisch, regional und werden mit viel Liebe zubereitet. Ich schmauste mich einmal quer durch die Südtiroler Küche (von Knödel bis Surfleisch und Sauerkraut, über Schlutzkrapfen zu Kaiserschmarrn) und dies waren meine Favoriten-Restaurants:

Stadtbummel

Meran hat mehr Gemeinsamkeiten mit der Stadt Bern, als mir anfangs bewusst war. Ich bummelte durch geliebte Lauben und liess mich von den kleinen Lädeli verzaubern. Die Leute treffen sich zu einem Schwatz und leckeren Espresso auf den Gassen und andere geniessen an der Passer eine Gelati. Die Altstadt lädt zum Verweilen ein: Vorbei am Dom, entlang der Passerpromenade gelangt man zum Pulverturm und dort bietet sich eine wunderschöne Aussicht über die ganze Stadt (siehe Titelbild).

 

Aktivitäten

Inmitten des riesigen Wandergebietes wird man förmlich dazu eingeladen, sich zwischen Weinreben, Apfelbäumen und schneebedeckte Rieslingen sportlich zu betätigen. Die einen mögen gemütliche Wanderungen, die andern bevorzugen eine ausgiebige Fahrrad- oder E-Bike-Tour. Ich tobte mich richtig aus und habe am Ende meiner Reise noch etwas Unglaubliches getan: Denn zusammen mit einem Profi seilte ich mich neben dem Partschinser Wasserfall ab. Okayokay – ich wollte mich neben dem Partschinser Wasserfall abseilen und war auch auf bestem Wege dazu – bis mich meine Höhenangst am linken Bein packte. Aber ich hatte mich zumindest ans Üben getraut – Adrenalin pur…

Erlebnis Kränzelhof

Das mittelalterliche Anwesen Kränzel, bewohnt vom Grafen Pfeil, liegt in den Weinreben eingebettet und ist von sieben einzigartigen Gärten umgeben. Diese besichtigte ich und verirrte mich letztendlich im Labyrinth. Ich kann mir vorstellen, dass dies bestimmt auch ein lustiges Erlebnis mit Kindern ist! Dieser Ort ist magisch – ich konnte aber nicht ausschliessen, dass das auch am hauseigenen Wein liegt :-). Diesen durfte ich nämlich in Anwesenheit des Grafs höchst persönlich degustieren. Ein ganz lustiger Typ, dieser Graf… „Ich möchte einmal einen Wein produzieren, den ich mir selber gar nie leisten kann“ so die Worte vom Vinosophen (Philosoph klingt ihm nämlich zu doktorisch). Der Schwatz mit ihm war eine wahre Bereicherung…

Hotel Schwarzschmied

Ich wurde tatsächlich Schmied meines eigenen Glücks. Im familiengeführten Hotel Schwarzschmied fühlte ich mich puddelwohl – nicht zuletzt wegen der Liebe zum Detail: Die Zimmer sind alle mit natürlichem Holz ausgestattet, der Yoga- und Wellnessbereich lädt zum Verweilen und Entspannen ein und das hauseigene Restaurant verwöhnt die Gäste mit Slow-Food.

Mit den öV gelangt man sehr bequem direkt ins Südtirol. Die Strecke vom Graubünden bis nach Mals ist definitiv eine Reise wert, nicht zuletzt wegen der traumhaften Aussicht. Die Reise bis nach Mals (IT) ist sogar im Generalabonnement inbegriffen und von dort aus kommt man für rund CHF 12 und einer gratis Panoramafahrt direkt nach Meran. Was will man noch mehr?!

Der vorliegende Blogpost ist in Zusammenarbeit mit Meraner Land entstanden. Bärner Meitschi Ramona wurde zum beschriebenen Wochenende eingeladen. Du kannst dir aber sicher sein, dass auch solche Beiträge unsere ehrliche Meinung beinhalten.

 

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