Daheim, wo das Herz zuhause ist

Noch immer ohne Internet, aber wenigstens nicht mehr aus Umzugskartons lebend, melde ich mich zurück. Dass man nicht unbedingt in Bern wohnen muss, um ein Bärner Meitschi zu sein, hat Jrene bereits bewiesen, aber es macht definitiv mehr Spass, wenn das Herz wohnt, wo es auch zuhause ist.

 Vor 10 Tagen bin ich aus der Agglomeration in die schöne Stadt Bern – genauer ins Länggassquartier gezogen. Das Quartier ist mein Liebstes, seit ich vor Jahren in einer Studenten-WG gewohnt habe. Damals in nur einem Zimmer mit dauernd wechselnden Mietern. Nun hoffentlich mit weniger Personalwechsel in 4 Zimmern, die ich zu jeder Zeit besuchen darf und einem Kühlschrank, wo ich alle Tablare belegen kann.

 Nach nur 10 Tagen wage ich zu behaupten, dass die Länggasse noch an Charme gewonnen hat, obwohl ich das nicht für möglich gehalten hätte. Die verkehrsberuhigten Strassen und der Einzug von Lokalen wie dem Sattler, Tingelkringel und Apfelgold haben das Quartier noch freundlicher gemacht. Noch bin ich auf der Suche nach einem Lieblingsrestaurant und den besten Spaghetti.

Habt ihr Empfehlungen? Welche  Restaurants, Bars, Tea-Rooms und Spezial-Geschäfte sind einen Besuch und/oder einen Beitrag wert?

Ich freue mich auf Tipps,
eure Helena

8 Comments

  • 14. November 2012 14:15

    Hallo Helena, meine Tipps sind zwar schon ein bisschen älter (hatte vor paar Jahren an der Mittelstrasse gearbeitet), aber vielleicht trotzdem einen Versuch resp. Besuch wert. Für ital. Restaurants: Mappamondo, Casa d’Italia, Rotonda beim Bierhübelikreisel (ist evtl. schon zu – oder schliesst leider bald). Und hast du schon der kleinen Bar „Parterre“ an der Hallerstrasse/Länggassstrasse einen Besuch abgestattet?

    • 14. November 2012 23:26

      Dani, ich sehe, du kennst Bern. Im Parterre war ich ewig nicht, find’s aber super gemütlich und will es bald besuchen. Kommst du mit auf ein Fyrabebier?

      • 25. November 2012 20:23

        sorry, hab den Kommentar erst jetzt gesehen. Aber gerne, am einfachsten via Twitter direkt oder DM.

  • Olga
    14. November 2012 17:08

    Unbedingt mal bei Le Carrousel (Hallerstrasse 1) vorbeischauen, Gallettes und Crêpes wie in Frankreich – sehr lecker, viel Auswahl und tolles Lokal. Reservieren lohnt sich. BonApp!!!

    • 14. November 2012 23:24

      Hi Olga, danke für den Tipp. Werde ich auf alle Fälle ausprobieren. Ich liebe Crêpes 🙂

  • J9
    14. November 2012 23:08

    Le Carrousel wie oben erwähnt ist der absolute Hammer aber bereits kein Geheimtipp mehr. Meine Perlen in der Länggasse sind
    Restaurant Zebra, insbesondere im Sommer wenn man im „Cheschtelegarte“ sitzen kann. Ein Vegi- und ein Fleisch-Abendmenue zu sehr fairen Preisen und saisongerecht. In der Gaststube kann es sehr laut werden, also eher nicht für ein romantisches Candlelightdinner
    Restaurant Veranda (etwas grosszügig noch zur Länggasse zu zählen) das mit einem tollen Ambiente und einer starken Karte aufwartet. Nicht günstig und am Wochenende geschlossen ist es besonders reizvoll für einen stimmigen Businesslunch
    Länggasstee bietet nicht nur eine breite und wohl assortierte Teeauswahl zum Kauf, sondern auch zum Probieren im 1.Stock. Für nicht Teebewanderte gibt es Degusets die einen in die bezaubernde Welt des Tees entführen. Der Brunch am Samstag oder ein Hightea auf Anmeldung sind wundervolle Geschenke oder um sich selbst zu verwöhnen!

    • 14. November 2012 23:31

      Hey Jeannine, danke für deine Tipps. Das Zebra liegt wirklich gleich um die Ecke von mir. Gut zu wissen, dass das Essen dort schmeckt.
      Langsam kriege ich das Gefühl, dass wir fast eine Serie einführen könnten mit Lokalen in der Länggasse. Das Quartier hat so viel zu bieten. Ich liebe es.

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